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  • Lorenz

Sommertanken im Herbst auf Madeira

Aktualisiert: 1. Apr 2018

Madeira ist schon lange kein Insiderziel in Europa mehr, trotzdem gibt es noch viele unentdeckte Plätze. Dieses Jahr war ich, im Gegensatz zu früher, im Herbst auf Madeira. Ich kannte die Insel schon sehr gut, war aber von dem warmen und sonnigen Wetter sehr überrascht.

Anreise Für die Anreise aus Wien empfiehlt sich der Austrian Arlines Direktflug, der einmal in der Woche von Wien nach Madeira geht. Wer an einem anderen Wochentag fliegen will, kann über Lissabon fliegen und von dort mit einer der vielen TAP Maschinen nach Madeira fliegen.


Wohnen

Gewohnt habe ich in der Quinta Dos Artistas, welche in den Bergen über Santa Cruz, zwischen Feldern, liegt. Von dort aus ist man schnell beim Flughafen oder in Funchal. In den Bungalows ist es sehr ruhig und man hat von der Terrasse einen Blick aufs Meer.



Funchal Funchal ist es sicher Wert, dass man es einen halben Tag besucht. Dabei würde ich in der Früh in Monte anfangen und zur Kirche schlendern. Von dort hat man im Dunklen einen wundervollen Blick auf das erleuchtete Funchal. Wenn dann die Sonne aufgegangen ist, flaniert zum tropischen Garten und kann dort entspannt einen Morgenspaziergang machen. Danach fährt man zum Markt, wo man zwar raufgeht um Fotos vom Markttreiben zu schießen, kauft dann aber lieber unten ein, da die Preise dort deutlich niedriger sind. Die Hauptmarkttage in Funchal sind Donnerstag, Freitag und Samstag.




Badeurlaub An sich ist Madeira keine Badeinsel, es gibt jedoch trotzdem kleine Strände und Buchten wo man sich in den Atlantik stürzen kann. Die Prainha ist ein kleiner Strand im Osten der Insel. Die Besonderheit dieses Strandes ist, dass der Sand schwarz ist. Außerdem gibt es ein kleines Restaurant mit Duschen und Toiletten. Ein anderes Stranderlebnis findet man in Garajau. Dort fährt man mit der Gondel zum Steinstrand. Unten liegen dann Pritschen bereit.


Essen In Santa Cruz gibt es mindestens zwei Superlokale. Einmal das „O Professor“, wo man heimische Fische und maderensische Spezialitäten bekommt. Das zweite Lokal ist die „Taberna do Petisco“. Dort reichen für zwei Personen zwei Vorspeisen, da diese riesig sind und man danach definitiv satt ist. Sehr zu empfehlen wäre dort der Oktopus Salat oder der Oktopus Eintopf. Wer es nobler mag, kann im „Mare Alta“ in Machico an der Promenade Fisch essen gehen. Dort gibt es alles was das Meer rund um die Insel hergibt.

Ausflug

In Madeira hängt das Wort Ausflug unmittelbar mit wandern zusammen. Dabei kann man geführte Touren mit einem deutschsprachigen Guide buchen oder sich, mit dem Reiseführer unterm Arm, selbst ans Wandern machen. Für die meisten Ausflüge braucht man ein Mietauto, das man sich direkt am Flughafen ausborgen kann.

Viele Wanderwege schlängeln sich neben Levadas über die Insel. Eine Levada ist ein schmaler Bewässerungskanal, die man überall auf der Insel sieht. Zu den schönsten Wanderwegen zählt die Wanderung auf das Cap Sao Lourenco im Osten der Insel. Auf dieser Wanderung sollte man aber genügend Wasser uns Sonnenschutz dabeihaben, da es keinen Schatten gibt. Zu den Klassikern zählt auch die Wanderung auf den Pico Ruivo. Bei dieser Wanderung kann man von einem Parkplatz auf den höchsten Berg gehen. Für diese Wanderung sollte man unbedingt auch wärmere Kleidung dabeihaben, da es dort sehr neblig und kühl sein kann. Wer nicht wandern will, kann die Südküste abfahren und sich eine Bananenfarm oder ein Fischerdorf anschauen. Dabei empfiehlt sich zum Bespiel Jardim oder Paul do Mar.

Wer alleine reisen will sollte sich außerdem ein Mietauto nehmen. Dazu kommt, dass Wetter einem oft einen Strich durch die Rechnung macht. Meistens ist jedoch das Wetters irgendwo auf der Insel schön und ein Blick auf die Webcam zahlt sich immer aus.



Links: Wandern in Madeira mit Christa,

Quinta dos Artistas“ ganz frei übersetzt, das „Landgut der Künstler“, Ferienwohnungen

Restaurant "O Professor"

Restaurant "Taberna do Petisco"

Restaurant "Mare Alta"




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