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  • Lorenz

St. Petersburg- Reisetagebuch

Aktualisiert: 1. Apr 2018

St. Petersburg ist zwar kein Insiderziel mehr, trotzdem fahren noch relativ wenige Europäer nach Petersburg. Neben den Palästen der russischen Zaren gibt es auch kleine Sehenswürdigkeiten, die noch von weniger Touristen besucht werden. Hier werde ich die wichtigsten Tipps und Attraktionen aufzählen.


Reisezeit Ich war Anfang Juli für neun Tage in St. Petersburg, kenne also die Stadt für einen Touristen relativ gut. wäre die beste Reisezeit für St. Petersburg Ende Juni. Trotzdem sind die Tage von Ende Mai und bis Mitte Juli sehr lang. Die kürzeste Nacht des Jahres ist die vom 21. auf den 22. Juni. Für die meisten Touristen empfiehlt sich deshalb auch eine Mittagspause, da die lange blaue Stunde und die weißen Nächte zu einem Nachtspaziergang einladen.


Hauptsehenswürdigkeiten Wenn man an St. Petersburg denkt, kommen einem sofort barocke Schlösser und große Kirchen in den Kopf. So falsch liegt man damit auch nicht und man stellt schnell fest, dass Petersburg mehr Ähnlichkeit mit Wien oder Paris, als mit Moskau hat. Da Petersburg eine junge Stadt ist, kommen die meisten Gebäude aus dem Barock und die Stadt wurde, im Gegensatz zu den meisten anderen europäischen Städten auf dem Reisbrett geplant. Die wichtigste Straße ist der Nevsky Prospekt und dient auch zur Orientierung. Dieser führt vom Denkmal des Alexander Nevskys bis zur Eremitage.


Zwischen dem Winterpalast und der Admiralität steht die Alexandersäule. In der Eremitage befindet sich eine der größten Kunstsammlungen der Welt mit Werken von da Vinci, Rubens oder Rembrandt. Dieses Museum setzt sich aus mehreren Gebäuden zusammen und dort werden 65 000 Exponate ausgestellt. Die gesamte Sammlung besteht aus 3 Millionen Stücken. Den Grundstein für diese Kunstkollektion legte Katharina die Große, ihre Nachfolger vergrößerten dann die Sammlung.

Wenn man an der Neva ein Stück weiter geht, kommt man schnell zur Isaakskatedrale. Diese Kirche zählt zu den größten Russlands und kann, was Prunk betrifft, nur schwer übertroffen werden. Außerdem hat man von der Kuppel einen wunderschönen Ausblick auf die Stadt und kann von dort perfekt den Sonnenuntergang beobachten.


Wer nach Schloß Peterhof will, kann einfach eines der Boote besteigen, die direkt vor dem Winterpalast liegen nehmen und den einfachste, aber auch den teuersten weg zum Schloss nehmen. Dort fällt einem dann ziemlich schnell das Kinn runter, merkt dann aber schnell, dass die vergoldete Brunnenanlage und das Schloss vielen gefällt. Wer es ruhiger haben will, kann in dem großen Park spazieren gehen oder sich ans Wasser setzten. Am besten kommt man am Morgen 15 Minuten vor der Öffnungszeit und hat dann die Möglichkeit ungestört zu Fotografieren.



Tipps

Bevor man nach Russland fährt sollte man sich unbedingt noch Geld wechseln lassen um zum Beispiel die Metrokarten in die Stadt zu bezahlen.

Wenn man in der Stadt unterwegs ist, lohnt es sich, sich vorab zu informieren, welche öffentlichen Verkehrsmittel einen zum Ziel führen. In der Metro ist es am einfachsten, die Stationen zu zählen und im Bus kann man sich an der Umgebung orientieren. Die meisten Touristen verwende eine „Smart Card“ die 7-30 Tage lang gültig ist und für 10-50 Fahrten in der Metro verwendet werden kann. Wer kürzer in Petersburg ist, kann sich auch für jeden Aufenthalt im U-Bahn System einen einzelnen Chip kaufen, der beim Betreten der Stationen eingeworfen wird. Dieser Chip, Jeton genannt, kostet 45 Rubel und gilt bis man das U-Bahnnetz wieder verlässt. Man sollte jedoch beachten, dass die Metro nur von 5:45 Uhr bis 0:45 Uhr fährt. Wer sich für den Bus entscheidet kann die Karten direkt dort kaufen. In den Bussen sitzen Männer oder Frauen, bei denen Man die Karte für eine Fahrt kaufen kann. Davor sollte man sich schon ein paar Münzen einstecken, um schnell und einfach bezahlen zu können.


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